Maßgebend für den Durchbruch von Personenaufzüge war die Erfindung des absturzsicheren Aufzugs im Jahre 1853 durch den US-Amerikaner und Gründer der Otis Elevator Company Elisha Graves Otis. Bei einer Demonstration vor großem Publikum befand Otis sich in einem Aufzug und ließ von einem Assistenten dessen einziges Tragseil durchschneiden. Der Aufzug bremste sich von selbst, und die Sicherheit war damit eindrucksvoll vorgeführt. Mit der nun geschaffenen Möglichkeit, sichere Personenaufzüge einzusetzen, begann der Siegeszug der Wolkenkratzer, deren obere Stockwerke erst durch Aufzüge bequem zu erreichen waren.

Bei der Fangvorrichtung handelt es sich um eine Einrichtung, die den Fahrkorb (ggf. auch das Gegengewicht) bei Übergeschwindigkeit oder bei Bruch der Tragmittel in den Führungsschienen festhält. Dies kann durch Keile oder Excenter geschehen. Hat die Fangvorrichtung ausgelöst, so kann der Aufzug zunächst nur nach oben bewegt werden. Nachdem die Fangvorrichtung sich dabei durch Federkraft wieder gelöst hat, kann die Kabine auch wieder nach unten verfahren werden.

Beispiel einer Fangvorrichtung

Beispiel eines Geschwindigkeitsbegrenzer (= Auslöseeinheit für die Fangvorrichtung)

Bild einer alten Fangvorrichtung, gut erkennbar die Fliehkraftregelung:

Baumusterprüfung einer Fangvorrichtung